
Richard
Engelmann
- Geboren: 05.12.1868 in Bayreuth
- Gestorben: 11.09.1966 in Kirchzarten
- Medium: Plastik
- in Weimar: In Weimar gearbeitet
- Wohnort: k.A.
- Bibliografie: Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte (1993); Das frühe Bauhaus (Katalog 1994)
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Biografie
Bildhauer, Kunstschulprofessor
Vater: Joseph Engelmann
Mutter: Pauline, geb. Neustetter
1892/93 Studium an der Akademie in München; 1893 bis 1896 in Florenz, anschließend bis 1899 in Paris; 1899 bis 1913 freiberuflich in Berlin, Mitglied der Freien Sezession;
1913 bis 1919 Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst in Weimar; 1919/20 Formmeister der Steinbildhauerei am Staatlichen Bauhaus; 1921 zurück an der Staatlichen Hochschule, die in Abgrenzung zum Bauhaus wiedererrichtet wurde;
1930 von Hochschuldirektor Paul Schultze-Naumburg suspendiert; 1935 Berufsverbot durch die Nationalsozialisten; Übersiedlung 1937 nach Kirchzarten im Breisgau;
Arbeiten in Weimar: Sitzbild zweier Frauen am Hauptgebäude der Bauhaus-Universität, Mädchenfigur im Hof der Pestalozzi-Schule, Wildenbruch-Denkmal am Poseckschen Garten (1976 entfernt, nach 1990 wiedererrichtet)
im November 1916, Juli 1918, Juni 1919 und Oktober 1920 an Ausstellungen im Museum für Kunst und Kunsthandwerk in Weimar beteiligt